Archiv fürKategorie: Corona-Virus
Besuch im „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad. „Politik muss Hilfsbedürftigen und Schwachen mehr Aufmerksamkeit schenken“

13. November 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Thomas Bening

Bei ihrem Besuch im „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad konnte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin MdL in dieser Woche ein Bild über die derzeitige Situation in einer Einrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung machen, denen das „Haus Spielberg“ ein Zuhause und Unterstützung im Bereich Pflege, Betreuung, Tagesstruktur und Beschäftigung bietet.
Einrichtungsleiter Frank Vischer thematisierte in diesem Zusammenhang auch die mangelnde Wertschätzung seitens der Politik für Pflegekräfte, Mitarbeiter der Behindertenhilfe oder Erzieher und Erzieherinnen. Er bedankte sich daher bei der CDU-Abgeordneten für ihren Besuch und das Interesse an der Arbeit und den Menschen vor Ort. Vischer betonte, dass man sich aus diesem Besuch einen nachhaltig wirksamen Dialog erhoffe. Der fachliche Austausch von Frau Neumann-Martin als ehemalige Fallmanagerin der Eingliederungshilfe und Frank Vischer als Leiter der Einrichtung AWO „Haus Spielberg“ zeigte auf, wie enorm wichtig die Diskussion und Kommunikation von Leistungsträgern und Leistungserbringern der Eingliederungshilfe ist. Die CDU-Abgeordnete sagte dem Einrichtungsleiter ihre Unterstützung zu und versicherte zugleich, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, vor allem aber bei den entsprechenden zuständigen Stellen in den Stuttgarter Ministerien für Einrichtungen wie das „Haus Spielberg“ der AWO in Karlsbad einzusetzen. „Gerade jetzt muss die Politik den Hilfsbedürftigen und Schwachen unserer Gesellschaft zur Seite stehen und die nötige Unterstützung leisten“, so Neumann-Martin.

Wolfgang Bosbach wirbt für Demokratie

26. Oktober 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Thomas Bening

Ehemaliger Innen- und Rechtspolitiker mit Vortrag in Pfinztal
„Bei Corona kommt es auf jeden Einzelnen an“           

Mit einer „Tour d’Horizon“, einem umfassenden Überblick über die augenblickliche politische und gesellschaftliche Landschaft in Deutschland, der im ersten Teil unter dem Arbeitstitel „Corona und die Folgen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft“ stand, folgte der ehemalige bekannte Bundespolitiker Wolfgang Bosbach der Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten und Kandidatin für die nächste Landtagswahl für den Wahlkreis Ettlingen, Christine Neumann-Martin, und der CDU Pfinztal um den Vorsitzenden Frank Hörter nach Pfinztal-Söllingen. Mit der Corona-Pandemie geschuldeten streng umgesetzten Hygiene- und Abstandsvorschriften fanden die rund 100 Zuhörer in der Räuchlehalle sichere Veranstaltungsbedingungen vor. „Wir dürfen die sozialen Kontakte gerade in der schwierigen Zeit nicht verkümmern lassen“, gab Neumann-Martin in ihren einleitenden Worten als Begründung für die Veranstaltung. Sie stellte die Vita des früheren Innen- und Rechtspolitikers aus Bergisch Gladbach vor – 20 Jahre stets direkt in den Bundestag gewählt, 10 Jahre stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Union, sechs Jahre Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses – und betonte, dass Bosbach heute auch noch außerhalb der Politik gefragt sei. „Sein Wort hat noch starkes Gewicht“.

In seinem über einstündigen Vortrag bei durchgängig freier Rede war der Vollblutpolitiker – „Ich bin seit 48 Jahren politisch unterwegs“ – in seinem Element. Er überzeugte das beifallfreudige Publikum mit gewohnter Eloquenz, kompetentem Fachwissen und klarer, verständlicher Sprache oder, wie sich F.Hörter in seinem Schlusswort ausdrückte, der Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte in prägnanten Sätzen zu formulieren. „Mehr Bosbach würde der deutschen Politik guttun“, so Hörter. Die Werbung für die Demokratie („Das beste Deutschland, das es je gab“) wählte Bosbach zum Auftakt, bedauerte aber, dass unter den 30 Prozent an der Politik Interessierten nicht einmal zwei Prozent Mitglied einer Partei seien. Corona, „die Herausforderung für Staat und Gesellschaft“, sei nicht so überraschend gekommen. Man habe eine Pandemie in Planspielen bereits vor Jahren simuliert. Eine Lehre aus den jetzigen Erfahrungen müsse sein, dass wir in der Herstellung und Bevorratung im medizinisch-technischen Bereich autark werden müssen. Er plädierte für maßgeschneiderte staatliche Hilfen für die sehr unterschiedlich betroffenen Branchen. Es gelte immer zu klären, ob Maßnahmen notwendig („Beherbungsverbot ist es nicht“) und verhältnismäßig sind. Im Vergleich mit den Nachbarländern habe Deutschland das Allermeiste richtig gemacht. Auf den privaten Bereich als Ursachenquelle eingehend, betonte er, es komme auf jeden Einzelnen an, sonst würden staatliche Vorgaben ins Leere laufen. Es könne hier regional-lokal entschieden werden; Maßstäbe müssten aber trotz der Zuständigkeitskompetenz der Länder bundeseinheitlich sein. Auch Bosbach äußerte den Wunsch für die Zukunft: „Ich will mein altes Leben wieder haben“. Mit Vorsicht und Optimismus sollten wir in die Zukunft gehen.

Im zweiten Teil ging Bosbach auf das derzeitige Erscheinungsbild seiner Partei ein. Sich mit den wirklich wichtigen Fragen der Zeit zu befassen, sei bedeutsamer als das permanente Beschäftigen mit der Vorsitzfrage. Klärende Worte fand Bosbach auch für den Zusammenhang von wirtschaftlicher und sozialer Leistungsfähigkeit, der Energiepolitik, dem Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und der Rolle der Bildung, des wertvollen Parts der Pflegeberufe und der Polizei und der Ablehnung von gemeinsamer Sache mit Parteien von rechts und links außen. Mit der Feststellung „Es ist immer noch ein Glück, in Deutschland geboren zu sein und hier leben zu dürfen“ schloss der Referent seine Ausführungen.

Text und Fotos: Karl-Heinz Wenz

Veröffentlicht in den BNN am 28.10.20

Christine Neumann-Martin MdL – Aktuelle Situation an den Badeseen in Baden-Württemberg

1. September 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Andreas Köhler

Die heißen Sommertage haben an den Badeseen in der Region aufgrund der durch Corona bedingten Begrenzungen der Besucherzahlen zu langen Warteschlangen geführt, Abstandsregeln konnten somit nicht mehr eingehalten werden. Auch auf den Zufahrtsstraßen herrschte regelmäßig Chaos, so dass immer wieder Polizeistreifen anrücken mussten. Die Folge war, dass Parkplatz und Zufahrtsstraßen bspw. rund um den Epplesee in Rheinstetten kurzerhand geschlossen wurden.
Diese Situation hat zu Hause gebliebene Urlauber zunehmend dazu veranlasst, nicht als Badeseen ausgewiesene Gewässer auf zu suchen, die sicherheitstechnisch nicht überwacht werden. Dies brachte große Gefahren mit sich.

Mit diesem Anliegen wandte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin an das Ministerium für Soziales und Integration, mit der Bitte, über eine Lockerung in den Freibädern nachzudenken und eine Erhöhung der Besucherzahlen von ca. 20% je Zeitfenster in Erwägung zu ziehen.
Laut Ministerium „könne dieser Problematik durch eine Erhöhung der Kapazitäten der Freibäder nicht begegnet werden“. Unter Berücksichtigung auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens werde man aber „bei anstehenden Entscheidungen über eine Verlängerung und evtl. Veränderung der Verordnung auch die Problemlagen und Veränderungsvorschläge in die Überlegungen mit einbeziehen“, so die Antwort aus Stuttgart.

Die Corona-Verordnung Bäder und Saunen des Kultus- und Sozialministeriums tritt am 13.September außer Kraft.

Verbraucher müssen sich auf die Schutzqualität von Mund-Nasen-Schutz verlassen können

31. Juli 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Landtag | by: Andreas Köhler

„Verbraucher müssen sich auf die Schutzqualität von Mund-Nasen-Schutz verlassen können“

Christine Neumann-Martin (MdL) stellt kleine Anfrage im Stuttgarter Landtag

Stuttgart/Ettlingen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind Atemschutzmasken zum täglichen Begleiter geworden. Hierbei handelt es sich überwiegend um sogenannte „Volksmasken“ oder „Mund-Nasen-Bedeckungen“, die in Supermärkten, Drogerien und Apotheken erhältlich sind. Doch garantieren solche die notwendige Schutzqualität?

Dieser Frage ging die Ettlinger Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU) auf den Grund und stellte hierfür eine entsprechende Anfrage an die Baden-Württembergische Landesregierung.

Laut Auskunft sei „zunächst der Hersteller dafür verantwortlich, dass die Atemschutzmasken den einschlägigen Anforderungen genügen. Darüber hinaus unterliegen sowohl die filtrierenden Halbmasken (FFP) als auch die medizinischen Gesichtsmasken (MNS) strengsten Vorgaben, darunter Sicherheits- und Gesundheitsschutzverordnungen des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG)“, so das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Importierte Masken, beispielsweise aus China stammend, bedürfen darüber hinaus der zusätzlichen Überprüfung durch den Zoll sowie der im Regierungspräsidium Tübingen angesiedelten und zuständigen Marktüberwachungsbehörde. Sollten dennoch Beanstandungen verzeichnet werden, drohen hohe Bußgelder und Strafen. „Die Zahl der Beanstandungen ist bisher jedoch gering gewesen. Seit Einführung der Maskenpflicht in Baden-Württemberg am 27. April wurden insgesamt 300 Beanstandungen verzeichnet. Das ist ein sehr guter Wert“, so das Ministerium.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher im Land können sich demnach auf die Schutzqualität der Atemschutzmasken verlassen. Es war mir ein Anliegen, dies für unsere Bürgerinnen und Bürger in Erfahrung zu bringen und somit Vertrauen zu schaffen“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin.

Die kleine Anfrage mit den Antworten aus dem Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft finden Sie hier.

Aktuelle Situation an den Badeseen in Baden-Württemberg

| no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Andreas Köhler

Die Freude über das tolle Badewetter wird in diesem Jahr etwas eingetrübt, da an vielen Badeseen rund um Ettlingen der Zugang begrenzt oder sogar gesperrt werden musste. Grund dafür ist die anhaltende Corona-Situation.

Viele Reiseziele im Ausland sollten aufgrund von Reisewarnungen nicht angesteuert werden – vernünftigerweise wollen sich viele Familien dem Risiko einer Corona-Infektion bei einer Auslandsreise nicht aussetzen und haben ihren geplanten Sommerurlaub kurzerhand storniert oder gar nicht erst gebucht. Das führt gerade jetzt in den Sommerferien dazu, dass mehr Menschen Ihren Urlaub zu Hause verbringen und die Freibäder und Badeseen mit dem Daheimgebliebenen überflutet werden

Die Folge sind überfüllte Liegeflächen und Strandbereiche. Die Abstandsregeln der Corona-Verordnung können nicht mehr eingehalten werden, auf den Zufahrtsstraßen zu den Badeseen herrscht Chaos, Rettungswege werden zugeparkt.
Einige Gemeinden wussten sich daher nicht mehr anders zu helfen, als die Badeseen komplett für die Öffentlichkeit zu schließen.

Bei den Freibädern ist die Situation hingegen relativ entspannt: Der Zugang ist aktuell auf bestimmte Personenzahlen und Zeitfenster begrenzt. Die Badegäste müssen sich allerdings rechtzeitig um einen der heiß begehrten Plätze bewerben – und die sind binnen weniger Minuten nach Freigabe ausverkauft.

Die CDU Landtagsabgeordnete Neumann-Martin hat daher beim Sozialministerium angefragt, ob die aktuellen Begrenzungen der Kapazitäten der Freibäder beispielsweise um 20% erhöht werden könnten, um mehr Personen den Zutritt zu ermöglichen. „Es ist wichtig und richtig, dass wir versuchen, alle Personen bestmöglich in den Freibädern vor dem Virus zu schützen“, meinte die Abgeordnete bei einem Besuch mit CDU Stadtrat Heinz Wöstmann am Eppelsee in Rheinstetten. „Wenn ich dann allerdings sehe, dass an den Badeseen die Leute dicht auf dicht liegen und planschen, müssen wir die Verhältnismäßigkeit der Kapazitätsgrenze der Freibäder überdenken.“

Neumann-Martin verspricht sich von einer Kapazitätserhöhung der Freibäder, dass sich die Situation an den Badeseen durch eine Sonderregelung in den Sommerferien entspannen könnte und so auch insgesamt das Infektionsrisiko verringert werden könnte.

Christine Neumann-Martin MdL zur Stabilisierungshilfe Corona

24. Juni 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Landtag Vor Ort | by: Andrea Mügendt

„Ich freue mich, dass die Landesregierung nun die bereits angekündigte Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen hat“ erklärte Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU). „Die große wirtschaftliche Not, in der sich viele Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes in der aktuellen Situation befinden, kann nun endlich gelindert werden. Das Hilfsprogramm muss nun rasch gestartet werden, um weitere Schließungen zu vermeiden.“

Das Programm wird den Betrieben mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss der Überbrückung eines Liquiditätsengpasses für maximal weitere drei Monate dienen.

Demnach erfolgt die Förderung als einmalige Leistung abhängig vom tatsächlichen Liquiditätsengpass des Betriebs, die sich wie folgt darstellt:

  • 3.000 Euro für drei Monate für antragberechtigte Betriebe sowie
  • 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) für drei Monate der antragberechtigten Betriebe.

Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Die Abwicklung der Stabilitätshilfe erfolgt über die L-Bank. Die Vorprüfung der qualifizierten Anträge soll wie bei dem erfolgreichen Soforthilfeprogramm des Landes durch die Industrie- und Handelskammern erfolgen.  Diese Vorgehensweise hat sich bewährt.

Die Plausibilität der Liquiditätsplanung, aus der sich der maßgebliche Liquiditätsengpass und damit die Höhe des Zuschusses ergibt, ist durch einen Steuerberater zu bescheinigen.“

Christine Neumann-Martin MdL zum Soforthilfeprogramm Sport über rund 12 Mio. Euro

17. Juni 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Landtag Vor Ort | by: Andrea Mügendt

„Die Sportvereine und Sportverbände leisten einen wichtigen und vielseitigen Beitrag für unsere Gesellschaft,“ erklärte Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass neben den sportlichen auch die sozialen Aspekte wichtig sind. Sportvereine integrieren, vermitteln unverzichtbare Werte wie gegenseitigen Respekt, Fairness, Solidarität und Teamgeist, tragen zur Überwindung sozialer und kultureller Barrieren bei und fördern auf vielfältige Weise die Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere von Jugendlichen.“

Deshalb ist es für die Ettlinger Landtagsabgeordnete ein wichtiges Zeichen, dass das Kabinett das von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann eingebrachte Soforthilfeprogramm Sport bewilligt hat, mit dem die Existenz der gemeinnützigen Sportvereine und Sportverbände gesichert werden soll. „Damit geben wir erneut ein Bekenntnis zum Sportland Baden-Württemberg ab. Uns ist es ein Anliegen, die Existenz der gemeinnützigen Sportvereine und Sportverbände zu sichern und zu gewährleisten, dass diese ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können. Der Sport verbindet die Menschen in unserem Land und trägt maßgeblich zum gesellschaftlichen Miteinander bei“, sagte Christine Neumann-Martin, die selbst seit vielen Jahren in verschiedenen Sportvereinen aktiv ist.

Zur Vermeidung existenzgefährdender Liquiditätsengpässe von Sportvereinen und -verbänden wird ein Soforthilfeprogramm im Volumen von 11,635 Mio. Euro aufgelegt. Sportvereine können Soforthilfen von 15 Euro pro Mitglied und Sportfachverbände von 1 Euro pro Mitglied erhalten, jedoch maximal bis zur Höhe des Liquiditätsengpasses. Die Mittelinanspruchnahme setzt voraus, dass die bestehenden staatlichen Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind (Soforthilfe Corona für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld) und aufgrund der Corona-Pandemie ein existenzgefährdender Liquiditätsengpass besteht. Maßstab ist, dass die fortlaufenden Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden Ausgaben bis zum Jahresende 2020 bezahlen zu können.

Die Beantragung der Soforthilfen kann voraussichtlich ab 25. Juni 2020 über die regionalen Sportbünde erfolgen. Dazu wird ein schlankes Verfahren auf den Weg gebracht und mit den Sportbünden abgestimmt.

Zur weiteren Liquiditätssicherung von Sportvereinen werden die Übungsleiterzuschüsse für die Monate März bis Ende Juni 2020 auf der Basis der Vorjahreszahlen ausgezahlt. Die Auszahlung soll unabhängig von den tatsächlich durchgeführten Übungs- und Trainingsstunden erfolgen, um landesseitig eine verlässliche Basis zu gewähren. Bei Bedarf ist eine entsprechende Verfahrensweise für das 2. Halbjahr 2020 vorgesehen.

4,448 Mio. € Corona-Liquiditätshilfe für den südlichen Landkreis Karlsruhe

9. Juni 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Landtag Vor Ort | by: Andrea Mügendt

Schlüsselzuweisungen und die Kommunale Investitionspauschale werden aufgrund der Pandemie weiterhin auf Basis des Haushaltsansatzes 2020 berechnet

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie bringt die Regierungskoalition weitere Liquiditätsshilfen für die Kommunen auf den Weg. Die Kommunen im südlichen Landkreis Karlsruhe können dabei mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 4,448 Mio. € Euro rechnen. „In dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, dass das Land und die Kommunen Hand in Hand arbeiten, um die Krise zu bewältigen und damit wir den Kommunen eine verlässliche Perspektive bieten“, betont Barbara Saebel (Grüne), Mitglied im Finanzausschuss. „Wir wollen die Investitionskraft der Kommunen stärken, sodass sie nachhaltige Mobilität, energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden oder den Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter vorantreiben können“, macht ihre CDU-Kollegin Christine Neumann-Martin deutlich. Zur Sicherung der kommunalen Liquidität habe man deshalb entschieden, die Schlüsselzuweisungen und die Kommunale Investitionspauschale weiterhin auf Basis des Haushaltsansatzes 2020 auszuzahlen.

Dadurch erhalten die Kommunen in Baden-Württemberg für das erste Halbjahr 2020 rund 517 Millionen Euro mehr, als es auf Basis der aktuellen Steuerschätzung der Fall wäre. Ettlingen erhält so mit 5,875 Mio. € statt 4,511 Mio. € also 1,364 Mio. € mehr; Rheinstetten 4,838 statt 4,139 Mio. €, also 698.000€ mehr; Karlsbad mit 3,826 Mio. € statt 3,277 Mio. € also 549.000€ mehr; Malsch mit 2,978 Mio. € statt 2,485 Mio. € also 493.000€ mehr; Pfinztal mit 5,758 Mio. € statt 5,009 Mio. € also 749.000€ mehr; Waldbronn mit 1,818 Mio. € statt 1,384 Mio. € also 434.000€ mehr; Marxzell mit 1,117 Mio. € statt 956.000€, also 161.000€ mehr. Der Landkreis Karlsruhe erhält mit 36,497 Mio. € statt 32,139 Mio. € zusätzlich 4,358 Mio. €.

Christine Neumann-Martin MdL auf „Zuhör“ Tour

5. Juni 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Andrea Mügendt

Gemeinsam mit Kommunalpolitikern aus Pfinztal in Wöschbach unterwegs

Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU) war gemeinsam mit ihrem Zweitkandidaten Frank Hörter sowie dem Ortsvorsteher von Wöschbach Gebhard Oberle, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion Achim Kirchenbauer und dem CDU Ortsvorsitzenden von Berghausen Markus Ringwald auf „Zuhör“ Tour in Wöschbach unterwegs. „Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus“, erklärte die Abgeordnete. Ihr sei es wichtig, nicht nur bei den großen Unternehmen hinzuschauen, sondern auch mit kleineren Firmen, Institutionen und dem Ehrenamt ins Gespräch zu kommen. „Ich nehme die Sorgen der Menschen ernst und kann die Anliegen und Probleme auch ganz konkret in meine Arbeit im Landtag einbringen.“ Als gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist sie intensiv mit den Auswirkungen der Pandemie betraut.

In der Metzgerei Laux in Wöschbach informierte sich die Abgeordnete gemeinsam mit den Kommunalpolitikern über die aktuelle Lage in der Fleischverarbeitungsbranche. Allgemein könne ein Trend hin zu mehr regionalen und saisonalen Produkten festgestellt werden, erklärte Ortsvorsteher Gebhard Oberle. „Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen, dass die Menschen bei der Lebensmittelversorgung verstärkt auf regionale Produkte setzen“, sagte er. „Dies stärkt die kleinen, oft familiengeführten Betriebe vor Ort und ist nachhaltig.“

 

Die Metzgerei Laux verarbeitet Fleisch aus regionaler Produktion und ist für Qualitätsprodukte bekannt. „Unsere Kunden kommen aus der gesamten Region, ihnen ist wichtig zu wissen, wo das Fleisch herkommt und wie es verarbeitet wurde“, erklärte Martin Laux. „Wir sind es gewohnt, hohe Hygienestandards einzuhalten und auch die allermeisten unserer Kunden reagieren mit Verständnis und halten sich an die Vorschriften.“ Auch der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Berghausen Markus Ringwald, der eine Physiotherapiepraxis leitet konnte bestätigen, dass die Menschen überwiegend mit Verständnis auf die Hygiene- und Abstandsregeln reagieren. „Zu Beginn der Pandemie war die Verunsicherung groß. Die Verordnungen des Landes kamen unter großem Zeitdruck zustande, manches war nicht ganz nachvollziehbar“, fasste Ringwald seine Erfahrungen zusammen. „Inzwischen wissen die Allermeisten, dass wir mehr Lockerungen nur erreichen können, wenn wir uns an die Regeln halten.“

Auch die Kirchengemeinden haben in den vergangenen Wochen viele tiefgreifende Veränderungen erlebt und neue Vorschriften umsetzen müssen. Beim Pfarrer der St. Johannes Gemeinde in Wöschbach, Thomas Maier informierten sich die Politiker über Regeln bei den Gottesdiensten, den Auflagen beim Bestattungswesen und Unterstützungsangeboten der Kirchen. „Beim Gottesdienst auf den Gesang zu verzichten, fällt schon schwer“, erklärte Pfarrer Maier. Allerdings sei er sehr dankbar und stolz, dass sich der Pfarrgemeinderat und das gesamte Team intensiv dafür eingesetzt habe, dass alles reibungslos klappt.

Ergänzt wurden die Ausführungen zum Bestattungswesen unter Corona-Bedingungen von Bestatter Martin Stier. „Es fällt den Trauernden besonders schwer nachzuvollziehen, dass zusätzlich zu den Vorschriften des Landes jede Gemeinde eigene Vorgaben hat, die sich an den jeweiligen räumlichen Möglichkeiten orientieren“, erklärte er. Die Umstellung zu Beginn der Pandemie sei sehr umfassend gewesen. „Zunächst war es wichtig, aber auch herausfordernd gewesen, Schutzkleidung für die Mitarbeiter zu beschaffen. Unsere guten Kontakte und unsere langjährige Erfahrung helfen uns dabei, alle Vorgaben zügig und umfassend zu erfüllen.“

„Unsere Vereine leiden unter der Corona-Pandemie massiv“, erklärte Pfinztals CDU -Vorsitzender Frank Hörter. Während die Wirtschaft im Fokus steht, könne es passieren, dass es viele der bekannten Vereine in einigen Monaten gar nicht mehr gebe. „Es ist die Aufgabe der Kommunal- und der Landespolitik, sich für die Vereine einzusetzen“, erklärte er. Der Dirigent des Musikvereins Frohsinn Wöschbach Urban Pfaff erläuterte, dass zurzeit kein wirkliches Vereinsleben stattfinden könne, weder Proben und Auftritte, noch Feste, die aber für die Vereinskassen notwendig wären. „Wir könnten zwar in Kleingruppen proben und Unterricht erteilen, aber unsere Räume sind dafür nicht geeignet. Wir brauchen echte Perspektiven für das Miteinander musizieren.“

Der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion in Pfinztal Achim Kirchenbauer betonte, dass die CDU an der Seite der Vereine stehe. „Wir schauen sehr genau hin und werden uns auch in der Kommunalpolitik für konkrete Unterstützungen einsetzen. Wichtig wäre aber auch, dass das Land die Vereine in den Blick nimmt.“ Auch in Stuttgart werden die Nöte des Ehrenamtes gesehen, erklärte die Abgeordnete Neumann-Martin. „Da wir eine breitgefächerte Vereinslandschaften mit vielen Besonderheiten haben, wollen wir nicht mit der Gießkanne durchs Land, sondern passgenaue Lösungen, die die Vereine wirklich unterstützen.“

Christine Neumann-Martin MdL spendet Mund-Nasen-Schutz an Ehrenamtliche

20. Mai 2020 | no comments | Allgemein Corona-Virus Vor Ort | by: Andreas Köhler

Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin (CDU) spendet Mund-Nasen-Schutz Masken an die Ettlinger Tafel. „Ich will einen Beitrag leisten, dass die ehrenamtlichen Helfer in der Tafel Ettlingen sich und andere schützen können“, erklärt die Abgeordnete, die die wertvolle Arbeit des Tafelladens in Ettlingen bei einem Praktikum während ihres Studiums persönlich kennenlernen konnte.

„Wir sind froh, dass wir wieder öffnen können und die Menschen unterstützen können“, sagte Beate Rashedi, Leiterin des Diakonischen Werkes in Ettlingen. Natürlich werde darauf geachtet, dass alle Schutz- und Hygiene Maßnahmen eingehalten werden. „Angesichts der engen Räumlichkeiten versuchen wir den Besucherstrom zu entzerren und lassen die Kunden immer nur im Abstand von 2 Metern in den Laden“, erklärte Rashedi das Konzept. Trotzdem sei es ihr gerade jetzt wichtig, für die Menschen da zu sein und zu helfen.
Nach wie vor sind die Tafeln auf die Spendenbereitschaft vom Einzel- und Großhandel, von Supermärkten oder Bäckereien angewiesen. Auch Privatpersonen können die Tafel Ettlingen durch ihr ehrenamtliches Engagement, aber auch durch Geldspenden unterstützen.
Damit können dann die laufenden Betriebskosten für Miete, Strom, Kühlfahrzeuge und Versicherungen bezahlt werden.
Die Abgeordnete Neumann-Martin ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gerade jetzt an Menschen zu denken, die die Hilfe der Tafeln dringend benötigen und bittet um Unterstützung der Tafel. „Auch kleine Spenden können Großes bewirken“, erklärt Neumann-Martin.

Spendenkonto:
Tafel Ettlingen
Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen
IBAN DE39 6605 0101 0001 2826 80
Für eine Spendenquittung vermerken Sie bitte Namen und Adresse in der Überweisung

 

Bild: v.l.n.r.: Sibylle Thoma, Leiterin der Tafel Ettlingen, Beate Rashedi, Leiterin Diakonisches Werk Ettlingen, Christine Neumann-Martin, CDU-Landtagsabgeordnete